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Passivhausgründung

In Holzrahmenbauweise gefertigte Häuser zeichnen sich durch einen hohen Vorfertigungsgrad aus - mit dem Zeitvorteil, der sich dadurch ergibt.

Ein Stabwerk aus Holz zeichnet gegenüber einer Stahlbetonbauweise durch sein geringes Gewicht, seine einfache und flexible Verarbeitung, sowie durch den geringen Wärmedurchgangskoeffizienten aus. Dass sichtbare Konstruktionen aus Holz ansprechend sind, bedarf versteht sich von selbst.

Wärmebrücken am Fundament gehören bei dieser Ausführung der Bodenplatte der Vergangenheit an. So ist ein Passivhausstandard einfach erreichbar. Bei einem hochgedämmten Haus mit konventioneller Gründung schlagen die Wärmeverluste am Fundament überproportional zu Buche - eine Schwachstelle, die sowohl rechnerisch nicht zu eleminieren ist, als auch eine potenzielle Gefahrenstelle eventueller bauphysikalischer Schäden ist, wie z.B. Schimmelbefall durch Feuchteanfall.

Rolle der Photovoltaik im Konzert der Haustechnik

Längst gehört die Epoche, in der die Solartechnik als Geldanlageprojekt mit gesonderter Einspeisung dient, der Vergangenheit an. Photovoltaik ist ein Baustein in der Versorgung eines Gebäudes - und dieser gewinnt an Bedeutung, weil die Anlagen so preisgünstig geworden sind, dass die Belegung der vollständigen Dachfläche möglich wird. Das macht auch durchaus Sinn. Vor allem im Hinblick auf Deckung des Haushaltsstrombedarfs, die gleichzeitge Verwendung von Wärmepumpen und die Elektromobilität, fällt dem Strom aus der Sonne auf Gebäuden eine Schlüsselrolle zu. Energiespreicher stellen die Versorgung mit Strom in der Nacht und zu sonnenschwachen Tagen sicher. Die Wärmeversorgung erfolgt durch eine Wärmepumpe, die mit einem hohen Deckungsgrad an Solarstrom betrieben wird. Im Montatsbilanzverfahren zeigt sich, dass, bis auf die beiden sonnenschwachen Wintermonate, der Primärenergiebedarf eines Hauses durch diese Kombination gegen Null geht. Der im Sommer anfallende Stromüberschuss wird der Ladung des Elektroautos zugeführt. Brauchen wir in Zukunft überhaupt noch eine Anbindung an das öffentliche Stromnetz? Die Forschung in innoative Speichertechnik wird diese Frage beantworten. Ein Haus kann jedoch heute schon so konzipiert werden, dass eine nachträgliche Erweiterung mit innovativen Techniken möglich ist.